Assassin’s Creed Shadows auf Nintendo Switch 2 – Der große Technik- & Performance-Report
Keine Spoiler

Assassin’s Creed Shadows auf Nintendo Switch 2 – Der große Technik- & Performance-Report

Verfasst am 07. Dezember 2025
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Geschrieben von wyrdsister87

Als Ubisoft bestätigte, dass Assassin’s Creed Shadows am 2. Dezember 2025 auch für die neue Nintendo Switch 2 erscheint, war die Überraschung groß. 

Die Welt von Shadows ist riesig, technisch äußerst anspruchsvoll und nutzt moderne Grafikfeatures wie dynamische Jahreszeiten, zerstörbare Umgebungen und (auf dem PC) ausgeprägtes Raytracing. 

Umso spannender war die Frage: Wie gut kann ein solches AAA-Open-World-Spiel auf einem mobilen Hybrid-System laufen?

In diesem Blogpost erfährst du alles Wichtige über die Switch-2-Version — mit besonderem Fokus auf Handheld-Performance, grafische Unterschiede zum PC und einer Einschätzung, ob sich der Port lohnt.

Was Assassin’s Creed Shadows besonders macht

Assassin’s Creed Shadows ist der 14. große Hauptteil der Reihe und führt die Serie erstmals in das Japan der Sengoku-Zeit: eine Epoche der Bürgerkriege und Clan-Konflikte. 

Spielerisch setzt Ubisoft auf ein Dual-Protagonisten-System:

• Naoe, die Shinobi-Assassinin: Stealth, Schatten, Heimlichkeit, leises Ausschalten.

• Yasuke, der historische Samurai: direkter Kampf, schwere Waffen, rohe Kraft und Panzerung.

Dazu kommt eine lebendige Open World mit:

• dynamischem Wetter & Jahreszeiten

• physikalischer Vegetation

• Tag-Nacht-Rhythmus

• vollständig zerstörbaren Bereichen

• einem ausbaubaren Hideout

Rollenspielsystemen & Ausrüstungstiefe

Auf PS5, Xbox und PC erschien das Spiel bereits im März 2025; die Switch-2-Version dagegen kam fast neun Monate später — dafür aber mit allen großen Patches und Verbesserungen.

Die Switch-2-Version: Inhalte, Features & Besonderheiten

Mit dem Release auf Nintendos neuer Hybrid-Konsole wollte Ubisoft beweisen, dass große AAA-Experiences auch mobil gut funktionieren können. Der Switch-2-Port enthält:

• den vollständigen Story-Umfang

• fast alle bisherigen Title-Updates

• Cross-Progression via Ubisoft Connect

• Touch-Unterstützung im 

• Handheld-Modus

geplante Tastatur-/  •Maus-Unterstützung im •Dock-Betrieb

Preislich liegt die Version bei 59,99 € digital oder als physische Edition mit Download-Karte.

Spielerisch gibt es keine Unterschiede zur PC- oder Konsolenfassung. 

Alle Abweichungen betreffen ausschließlich Grafik, Auflösung und Performance.

Hardware-Basis: Warum der Port herausfordernd ist

Die Nintendo Switch 2 ist zwar deutlich stärker als ihr Vorgänger, bleibt aber von der Architektur her ein mobiles System. 

Spielerisch darf Assassin’s Creed Shadows nicht beschnitten werden — technisch musste Ubisoft dafür viele Optimierungen vornehmen:

• Ziel-Framerate: 30 FPS

• starkes Upscaling via DLSS

• angepasste LOD-Distanzen

• reduzierte Texturgrößen

• keine Raytracing-GI

• minimierte Speicherbelastung

• optimierte Beleuchtungslösungen

Die Switch 2 bietet ein 1080p-Handheld-Display, moderne VRR-Unterstützung und viel effizientere DLSS-Upscaling-Kapazitäten als das ältere Tegra-X1-Modell der ersten Switch.

Performance im Handheld-Modus – Hier glänzt der Port

Der wichtigste Teil für mobile Spieler: Wie gut läuft Shadows im Handheld-Modus?

Auflösung & Bildschärfe

•interne Renderauflösung: ~480p

•Upscaling via DLSS auf 1080p Ausgabe

Klingt niedrig — sieht auf dem kleinen Screen aber überraschend sauber und scharf aus. 

Feine Details sind nicht so klar wie am PC, doch die Gesamtoptik ist stabil und angenehm.

Framerate: stabile 30 FPS dank VRR-Trick

Ubisoft zielt auf 30 FPS, schafft es im Handheld-Modus aber deutlich stabiler als im Docked-Modus.

Ein cleveres Feature: Obwohl VRR normal erst ab ca. 40 FPS aktiv wird, nutzt Ubisoft einen eigenen Algorithmus, der VRR bereits bei 30 FPS einschaltet. 

Dadurch werden Frame-Schwankungen sehr gut abgefedert. 

Das Ergebnis:

Für ein mobiles Gerät fühlt sich Shadows erstaunlich flüssig an.

Einschnitte im Handheld-Betrieb

•sichtbares Pop-in von Vegetation

•weichere Schatten

•geringere Texturqualität

•weniger Postprocessing

Aber: Auf dem Handheld-Display wirken die Abstriche viel weniger dramatisch als auf einem großen TV.

Fazit zum Handheld-Modus

Der Handheld-Modus ist die beste Art, Shadows auf Switch 2 zu spielen:

flüssiger, stabiler, optisch kohärenter.

Docked-Modus – warum er schwächer wirkt

Damit du die Unterschiede einordnen kannst, ein kurzer Blick auf die TV-Ausgabe.

Bildqualität

• interne Auflösung: ~648p, hochskaliert auf 4K

• auf großen Bildschirmen wirken Kanten & Texturen weich

• Details gehen sichtbar verloren

Framerate

• Ziel: 30 FPS

• Drops in Städten wie Kyoto, 

• Kämpfen & Zwischensequenzen

teilweise unruhiges Frame-Pacing

Docked ist spielbar — aber sichtbar instabiler als Handheld.

Für reines TV-Spielen lohnt sich daher eher PC, PS5 oder Xbox.

Grafikvergleich: Switch 2 vs. PC

Jetzt zum spannenden Teil: Wie stark unterscheiden sich die Versionen wirklich?

1. Auflösung & Framerate

PC-Version

1080p–4K (oder höher)

60+ FPS problemlos mit aktueller Hardware

DLSS 4 + Frame Generation möglich

Switch 2:

✔ 480p → 1080p (Handheld)

✔ 648p → 4K (Docked)

✘ keine 60 FPS

✘ kein Qualitäts-/Performance-Modus

2. Beleuchtung & Raytracing

PC:

Raytraced Global Illumination

optionale RT-Reflektionen

extrem reale Lichtsimulation besonders nachts & in Innenräumen

Switch 2:

keine RT-GI

klassische baked GI

weichere, weniger präzise Schatten

Hier liegen die größten visuellen Unterschiede.

3. Vegetation, Geometrie & Weltendetails

PC:

volle Micropolygons-Geometrie

dichte Vegetation, fließende LOD-Wechsel

animiertes Gras, Wind-, Regen- & Wettersimulation

Switch 2:

weniger Gras & Objekte

aggressivere LOD-Sprünge

reduziertes Wind-/Wetterverhalten

geringere NPC-Dichte in Städten

Dennoch bleibt der Kartenaufbau komplett identisch — nur weniger füllend.

4. Wasser & Effekte

PC:

hochwertige Screen-Space Reflections

optional raytraced Reflektionen

realistische Wellen & Partikeleffekte

Switch 2:

vereinfachte Reflektionen

teils fehlende Wellenbewegung

reduzierte Partikel

5. Texturen & Zwischensequenzen

PC:

hochauflösende Ultra-Texturen

aufwändige Depth-of-Field

extrem scharfe Cutscenes

Switch 2:

niedrigere Texturauflösung

weichere Cutscenes

weniger komplexe DOF-Effekte

Gameplay & Inhalt – unverändert gut auf Switch 2

Trotz grafischer Abstriche bleibt das Gameplay vollständig erhalten:

• offene Welt in Originalgröße

beide Protagonisten & Skilltrees

Stealth + Samurai-Kampfsystem

• dynamisches Wetter

• alle Kernquests & 

• Side-Aktivitäten

• ausbaubares Hideout

• Touch-Menübedienung & 

• Cross-Progression

Damit ist die Switch-2-Version spielerisch identisch — nur visuell angepasst.

Für wen eignet sich welche Version?

Switch 2 – für mobile Spieler perfekt

Empfehlenswert, wenn du:

• viel im Handheld spielst

• eine stabile 30-FPS-Erfahrung willst

• das Spiel unterwegs genießen möchtest

• bereits Ubisoft-Connect nutzt

Im Handheld ist Shadows echt beeindruckend und die beste portable AC-Erfahrung bisher.

Switch 2 – eingeschränkt empfehlenswert für TV-Spieler

Wenn du hauptsächlich am TV spielst:

• weichere Grafik

• instabilere FPS

• sichtbare LOD-Sprünge

Für den Big-Screen sind PC, PS5 oder Xbox klar überlegen.

PC – die grafische Referenz

Wenn du:

• Wert auf 60–120 FPS legst

• 4K oder WQHD mit maximalen Details willst

• Raytracing nutzen möchtest

• bereits starke Hardware besitzt

…dann ist die PC-Version unschlagbar.

Abschließendes Fazit: Wie gut ist Assassin’s Creed Shadows auf Switch 2?

Die Switch-2-Version von Assassin’s Creed Shadows zeigt eindrucksvoll, was moderne Upscaling-Technik und Engine-Optimierung leisten können. 

Besonders im Handheld-Modus liefert Ubisoft:

• ein optisch sauberes Bild

• stabiles 30-FPS-Gameplay

• sinnvolle technische 

• Kompromisse

• volle Spieltiefe

Ich spiele ja ausschließlich Handheld-Modus und ich hatte bis jetzt weder bugs, noch abstürze oder ruckler. 

Auf dem großen TV merkt man dagegen die Limitierungen stärker — vor allem bei Auflösung, Effekten und Framerate.

Kurz gesagt: 

Für unterwegs: großartig.

Für TV-Spieler: solide, aber klar hinter PC & PS5/Xbox.

Für Grafik-Enthusiasten: PC bleibt Referenz.

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